aus:WAZ, 1. Juli 2004

"Magische Orte"

Maler Ulrich Linhoff stellt im Olfonium aus / Eröffnung am Sonntag


OLFEN/LÜDINGHAUSEN    "Magische Orte" ist eine Ausstellung des Lüding- hauser Malers Ulrich Linhoff im Olfonium, dem Olfener Kulturtreff in der Neustraße, überschrieben. Sie wird am kommenden Sonntag (4. Juli) um 11 Uhr eröffnet. Linhoff wird an der Vernissage teil- nehmen.
   Die ausgestellten Bilder be- ziehen sich auf Orte aus zwei verschiedenen Landstrichen Europas. Einerseits sind es Motive aus Irland, die Aus- schnitte aus den Grenzberei- chen Land-Wasser-Inseln wiedergeben. Daneben sind es Bilder aus Nordwestspa- nien, die sich mit Motiven entlang des Jakobspilgerwegs beschäftigen. Sie zeigen Ört- lichkeiten, denen von alters- her als religiöse Kultplätze Kräfte und Energien inne- wohnen sollen, dazu aber auch Orte, von denen durch ihre Poesie und Stille oder durch die Begegnung mit Menschen an dieser Stelle besondere Kräfte ausgehen. Die Arbeiten sind durch in- tensive Farbigkeit gekenn- zeichnet und in einer Misch- technik aus Gouache und Öl- pastellkreide gearbeitet.
   Ulrich Linhoff wurde 1942
Magische Orte aus zwei Landstrichen zeigen die Bilder von Ulrich Linhoff, die ab Sonntag im Olfonium zu sehen sind.
in Eslohe im Sauerland ge- boren. Er studierte an der Universität Bochum und an der Folkwangschule Essen Germanistik, Geschichte, Kunsterziehung und Malerei, Heute lebt Linhoff in Lüding- hausen, wo er bis 2002 als Kunst- und Deutschlehrer am Berufskolleg tätig war.